SPRACHE im Werbebrief |
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![]() SPRACHE im Werbebrief Welcher der beiden folgenden Brief-Einstiege ist sprachlich „besser“? Sehr geehrter Herr Mustermann,Oder dieser hier: Schenken Sie Ihren Liebsten umfassenden Schutz – überall und immer! Die klare Antwort lautet: Kann man so nicht sagen, kommt ganz darauf an! Und worauf? Sie ahnen es sicher schon: natürlich vor allem auf die Zielgruppe und auf das Produkt, das da verkauft werden soll. Die fast schon kitschige Weihnachtspassage würde nie und nimmer bei der Zielgruppe funktionieren, für die seinerzeit das Wirtschaftsmagazin entwickelt wurde – und umgekehrt könnte man einen Unfallschutzbrief als Weihnachtsgeschenk (darum geht es nämlich im zweiten Beispiel) wohl kaum in dem abgehackten, flapsigen, gewollt „dynamischen“ Stil verkaufen, der so typisch für das erste Beispiel ist. (Auch diese beiden Texte stammen von mir.) Erstes Ergebnis also: Die Tonalität, die Stil-Ebene, die Worte, die Sie wählen sollten, hängen ganz davon ab, in welcher Sprache Ihre Zielgruppe zu einem bestimmten Thema angesprochen werden möchte. Denn - Sie erinnern sich – als appellativer Text ist Ihr Werbebrief immer vom Adressaten her bestimmt und das gilt natürlich auch für die Sprache. So unterschiedlich also die denkbaren Zielgruppen und Produkte / Leistungen sind, für die geworben werden kann, so unterschiedlich wird deshalb auch die sprachliche Gestalt des Werbebriefs sein – siehe die beiden Beispiele. Dennoch gibt es eine ganze Reihe allgemeiner Regeln, die Sie beachten sollten, um Erfolg zu haben. Die wichtigsten habe ich für Sie in der MindMap oben zusammengestellt. MITTELTEIL |
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Bernd Klyne Werbetexter Mainz |
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